Dickmaulrüssler 
 

  

Schädling im Detail

Der Dickmaulrüssler tritt vor allem an folgenden Pflanzen auf: Cotoneaster, Rhododendren, Azaleen, Eibe, Liguster, Cyclamen, Erdbeeren, Begonien, Kirschlorbeer. Der Gefurchte Dickmaulrüssler ist sowohl in Erdbeeranlagen, in Baumschulen, im Weinbau und Zierpflanzenbau als auch in Haus- und Dachgärten ein gefürchteter Schädling.

Biologische Schädlingsbekämpfung
bei Befall durch Dickmaulrüssler

 Nematoden Heterorhabditis Heliothidis

Merkmale des Dickmaulrüsslers

Der erwachsene, flugunfähige Käfer ist 10 bis 12 mm groß und besitzt einen braunschwarzen, länglichen, eiförmigen Körper und einen breiten Rüssel. Die Eier sind 1 mm groß, kugelig, gelblichbraun. Die Larven werden 2 bis 10 mm groß, haben eine cremeweiße Farbe, sind beinlos und besitzen eine braune Kopfkapsel. Dickmaulrüssler legen von Juli bis in den Spätsommer Eier an Wurzelhälse ab. Mit Anfang August beginnen die Larven zu schlüpfen, sie überwintern und verpuppen sich im Mai des Folgejahres. Die ersten Jungkäfer schlüpfen Ende Mai / Anfang Juni. Auch erwachsene Käfer können überwintern.

Schaden durch Dickmaulrüssler

Die nachtaktiven Käfer fressen typische halbmondförmige Buchten in die Blattränder. Auch Schäden an den Knospen sind möglich. Durch Abnagen der Rinde verdorren ganze Triebe (z.B. an Eibe). Larven fressen an den Wurzeln, wodurch es zu Welkeerscheinungen und Wuchsverkümmerung kommen kann.